Bewerbungsfalle Internet: Chance für Unternehmen?

30.08.2007 Labs

Bewerber

Frisch aus unserem Presseverteiler gefischt – ein Thema, das wir durchaus für diskussionswürdig halten. StudiVZ hat sich in kurzer Zeit zu DEM Tool entwickelt, um Praktikanten und Absolventen schon vor dem eigentlichen Bewerbungsprozess abzuchecken. Klar sind lustige Partybilder nicht zwangsweise ein Showstopper. Aber Profile mit den typischen KKK-Fotos fallen eigentlich sofort durch:

Pressemitteilung (FÜR SIE)

Wer sich in Onlineforen oder Weblogs gern über Gott und die Welt auslässt und gleichzeitig nach einem neuen Job sucht, sollte vorsichtig sein. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer neuesten Ausgabe (17/2007) berichtet, suchen immer mehr Mitarbeiter von Personalabteilungen im Internet nach Informationen über Bewerber.

Wer Beiträge ins Netz stellt, wird in der Regel auch gefunden

Wer Beiträge unter seinem Namen ins Netz stellt, wird in der Regel auch gefunden, warnt die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert. Empfehlenswert sei es daher, im Netz Anonymität zu wahren. Auch die Namen von Freunden und Nachbarn oder des aktuellen Arbeitgebers sollte man lieber nicht erwähnen, damit die Zuordnung der Einträge erschwert wird.

Das Internet für sich nutzen

Allerdings birgt das Internet auch Chancen, versteckte Bewerbungsempfehlungen unterzubringen – sei es durch die Einrichtung eines Weblogs zu einem Thema, das für den potentiellen Arbeitgeber von Interesse ist, sei es durch kluge Beiträge in einschlägigen Internet-Foren. Von privaten Selbstdarstellungen per Videoclip auf Portalen wie YouTube raten Experten dagegen ab. Sie könnten höchstens für eine Karriere in der Unterhaltungsbranche hilfreich sein. Wie die Bewerbungszukunft im Netz aussieht, machen die USA vor: Dort gibt es bereits Jobvermittler, die interessierte Arbeitgeber per Link auf die Video-Lebensläufe von Bewerbern hinweisen.

Kommentar: Wie macht Ihr das? Werft Ihr bei Bewerbungen die üblichen Recherchetools an oder arbeitet Ihr nach dem Motto “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.”? Wird Online-Reputations-Management eine Zukunftsbranche?

* Kiffen, Kotzen, Koma

User Comments

  1. junikus

    On August 30, 2007 at 3:54 pm

    Hi,

    der Heiko hat sich über eben dieses Thema gestern auch schon Gedanken gemacht. Hier zu lesen….klick.

    Ich persönlich informiere mich über Mitarbeiter, Praktikanten sowohl Kunden natürlich vorher im Internet. Man kann nie genug Informationen bekommen – sind denn welche vorhanden. Jedoch denke ich das man das auch nicht überbewerten sollte und auch einem Bewerbe den man bei einer “sexy voting” Community findet eine Chance geben sollte :-) .

    Viele Grüße
    Jens

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